Beim zweiten Kind wird alles anders!

“Jetzt müssen wir aber erwachsen werden!” Das war der Kommentar meines Freundes, als uns der positive Schwangerschaftstest anleuchtete. Unsere Tochter Hannah war knapp ein Jahr alt und wir waren uns einig, dass wir ein Geschwisterchen für sie wollten. Irgendwann einmal. Später – wenn alles passte und geregelt wäre. Manchmal geht es dann doch schneller als gedacht…

Beim zweiten Kind wollten wir alles besser machen! Die erste Entbindung im städtischen Krankenhaus war von Hektik, Schichtwechsel und Unpersönlichkeit geprägt. Im vierten Schwangerschaftsmonat suchte ich mir deshalb dieses Mal eine Hebamme, lernte sie kennen und wusste, dass ich mit ihr bei der Geburt jemanden an meiner Seite hätte, der mich nicht hetzen und panisch machen, sondern mir Ruhe und Vertrauen vermitteln würde.
Nachts um drei rief ich bei ihr an. Ich hatte regelmäßige Wehen, war aber trotzdem in Sorge, dass es vielleicht ein Fehlalarm sein könnte und ich die arme Frau grundlos aus dem Bett klingeln würde. Wir verabredeten uns im Krankenhaus und meine Sorge war unbegründet, denn schon fünf Stunden später hielten wir unseren Sohn Johannes in den Armen. Wir warteten drei Stunden und als die Ärzte grünes Licht gaben, nahmen wir ihn mit zu uns nach Hause.

Die Hebamme übernahm in der folgenden Zeit auch die Wochenbettbetreuung. Manchmal schreit es hier aus zwei Ecken gleichzeitig und es ist recht anstrengend, aber die meiste Zeit ist es wunderschön.

Sandra ( 27), Eutin

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