Überraschende, aber pünktliche – Jans Geburt

Ich wurde zu einem Zeitpunkt schwanger, als ich (nicht mehr) damit gerechnet hatte. Die Freude darüber, auch bei Familie und Freunden, war sehr groß, dazu kam noch der Überraschungseffekt. Ich entschied mich im Geburtshaus zu entbinden. Glücklicherweise traten keine Komplikationen auf, die dagegen sprachen.

Meine größte Unsicherheit und Sorge war es, die “richtigen” Wehen zu bemerken. Überraschend pünktlich in der Nacht zum Geburtstermin fühlte es sich dann etwas anders an als die Vorwehen. Aber so richtig sicher kann man sich nicht sein, wenn es um die erste Geburt geht… Mit Mann und gepackter Tasche bewaffnet ging es am nächsten Morgen ins Geburtshaus. Leider schickte uns die Hebamme wieder nachhause, um am Abend wieder zu kommen. An der Bushaltestelle wurde mir dann klar, dass ich gerade einen Blasensprung hatte. Die darauf folgenden, schwierigen Stunden meisterte ich mit Hilfe der aufmunternden Worten meines Mannes und der Hebamme. Etwa sechs Stunden nach dem Blasensprung war mein Sohn Jan tatsächlich auf der Welt – ein Erlebnis, das alle Mühen gelohnt hat. Trotz der langen Wartezeit konnte ich es nicht richtig fassen.

Nun ist er schon drei Monate alt und entwickelt sich sehr gut. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie mein Leben ohne Baby ausgesehen hat. Alles ist anders und genau richtig.

Vanessa (32), Berlin

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