Autofahren: Männersache

Papa Rick & Baby Tim

Ich weiß nicht woher es kommt, aber Jungs lieben Autos, und alles was fährt.
Tim auch.
Unterwegs geht er völlig darin auf, aus dem Fenster zu schauen und alles was vorbeifährt, zu analysieren: „Bus“, „Stinke-LKW“, „Motorrad“, „Taxi“, „großes Auto“, „kleines Auto“, „Tatü-Tata“ (für Feuerwehren und Krankenwagen). Und als bei uns einmal eine Radkappe fehlte, hat er gleich geschaltet: „Daddy’s Auto bisschen kaputt“. Der Blitzmerker.

Vor ein paar Monaten, als die Mama im Supermarkt mal wieder etwas länger brauchte und Tim im Kindersitz unruhig wurde, habe ich ihn einmal auf den Fahrersitz gesetzt. Da ist er völlig darin aufgegangen, am Lenkrad zu kurbeln, mit dem Schaltknauf rumzuwuchseln und alle Hebel und Schalter auszuprobieren. Die Hupe hat er auch gefunden und war nur schwer wieder davon zu trennen. Inzwischen darf er im Auto nicht mehr auf den Fahrersitz.

Und sein Bobby-Car liebt er über alles. Behutsam parkt er es in der Ecke seines Zimmer („Tim parkt“) oder rödelt wie ein Weltmeister durch den Park, dass ich kaum hinterher komme. In der Wohnung fährt er wie ein Bekloppter: Holt ordentlich Schwung, rast durch den Flur, um dann nur Zentimeter vor der Wand die Hacken in den Boden zu schlagen und abrupt zu stoppen, oder in letzter Sekunde das Lenkrad voll einzuschlagen und in die Küche abzubiegen, dass man meint, es müsste ihn gleich auf die Nase legen, geht aber immer gut. Das hat er von mir.

Obwohl er schon sehr mit der Anschaffung eines dieser elektrischen Bikes oder Jeeps liebäugelt, stelle ich mich da quer. Soll er mit Muskelkraft fahren, die faule Socke ;)

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