Baby Tim

Als ich endlich unser Wunschkind erwartete und im Freundes- und Bekanntenkreis stolz davon berichtete, gab es viel Vorbehalte hinsichtlich meines Alters. Doch ein Gespräch mit meiner Frauenärztin nahm mir alle Sorgen. Während der Schwangerschaft wurde ich optimal betreut und nahm alle Vorsorgetermine war.

Als sich dann die ersten Wehen einstellten und die Abstände zwischen ihnen immer kleiner wurden, fuhren mein Mann und ich ins Krankenhaus, das wir bereits von einer Besichtigung kannten. Das Zimmer war hell und freundlich und die Schwestern ruhig und gelassen, so dass auch ich ruhig wurde. Man ließ mir ein Entspannungsbad ein, traf ohne Aufregung alle nötigen Vorkehrungen und geleitete mich schließlich in den Entbindungsraum.
Ich hatte mich für eine Rückenmarkspritze entschieden, die mir zwar die Geburtsschmerzen nahm, mich jedoch hellwach am Geburtsgeschehen teilnehmen ließ. Mein Sohn Tim ließ sich etwas Zeit, wurde aber gemeinsam von Arzt und Krankenschwester mit sanftem kontinuierlichem Druck, aus meinem Bauch befördert.
Während meines kurzen Krankenhausaufenthaltes stand das Bettchen mit meinem Sohn gleich neben meinem Bett. Mit Hilfe der Kinderkrankenschwester lernte ich  mein Kind zu stillen, zu wickeln und zu baden.

Dadurch war ich auf den Alltag zu Hause zwar sehr gut vorbereitet; doch es dauerte einige Zeit, bis unsere kleine Familie ihren täglichen Rhythmus wieder gefunden hatte. In den ersten Wochen drehte sich alles um unseren Sohn, aber schließlich schlief er nachts durch, nahm kontinuierlich an Gewicht zu und entwickelte sich bis zum heutigen Tag einfach prächtig.

Christina (35), Wesel.

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