Ungeplant: das dritte Kind

Eigentlich hatte ich mit zwei Kindern schon genug und da ich auch über 30 Jahre bin, wollte ich auch keine Kinder mehr. Nun bin ich mit 38 Jahren noch einmal schwanger geworden. Erst war ich sehr verzweifelt, da ich kurz zuvor noch in eine kleinere Wohnung gezogen bin. Diese sollte für mich und meinen jüngeren Sohn reichen. Meine große Tochter war schon ausgezogen. Mit meinem Freund war ich nur wenige Monate zusammen, also alles nicht gerade günstige Voraussetzungen für Nachwuchs.

Nach einiger Zeit habe ich mich dann aber doch auf mein Baby und die Geburt gefreut. Da der kleine Mann etwas zu groß war, hatte ich unsagbare Angst vor einem Kaiserschnitt. Ich mag keine Narkosen. Nach langen 15 Stunden in den Wehen, haben die Ärzte dann aber leider doch einen Notkaiserschnitt machen müssen, da der Kleine wirklich nicht durch das Becken kam. Das war unangenehm. Eigentlich wollte ich nach der Geburt sofort nach Hause, nach einem Kaiserschnitt muss man leider mindestens 5 Tage in der Klinik bleiben. Dennoch war der Krankenhausaufenthalt schon sehr angenehm, die Narbe tat zwar ziemlich weh, aber dafür hatte ich wenigstens in den ersten Tagen auch noch Hilfe mit meinem kleinen Lukas. Die Schwestern haben ihn gebadet und angezogen, so dass ich wieder zu Kräften kommen konnte.

Als ich dann endlich zu Hause war, begann aber die schönste Zeit mit dem kleinen Wurm. Jetzt bin ich wirklich froh ihn zu haben und seine große Schwester hilft ja auch ein bisschen mit.

Dorothe (38), Saarbrücken

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