Chris kommt gleich nach Hause

Ich hatte gerade meine Lehre abgeschlossen, da kam die morgentliche Übelkeit. Ich hatte mir zuerst nichts dabei gedacht, da es dann aber nach einer Woche nicht besser wurd,e und meine Regel auch ausgeblieben ist, bin ich zum Frauenarzt gefahren. Der hat mir eine Schwangerschaft bestätigt. Ich war total von der Rolle. Obwohl das ganz sicher nicht geplant war, habe ich mich sehr gefreut. Mein Freund (inzwischen mein Mann) war auch sehr aufgewühlt . Nicht so begeistert waren zwar meine Eltern, aber später kam auch bei ihnen die große Freude an.

Wie es dann endlich soweit war, stand ich erstmal alleine da. Mein Mann war auf der Arbeit und nicht zu erreichen. Ich habe dann meine Mutter angerufen, bescheid gegeben das es soweit ist und mir jetzt ein Taxi rufe und in 20 min am Krankenhaus sein werde. Meine Mutter kam dann dazu und hat mich wärend der ganzen Zeit begleitet. Im Krankenhaus ging alles sehr ruhig und gelassen ab. Erstmal an den Wehenschreiber, ja es sollte wohl bald losgehen, die Schmerzen waren aber noch auszuhalten. Die Schwester hat mir ein schön warmes Bad eingelassen, das ich auch gerne angenommen hab. Dann ab in den Kreissaal. Ich habe die Schwestern aber gleich wissen lassen, dass – wenn alles gut verläuft und es dem Kind gut geht – ich gleich wieder nach Hause  möchte. Gesagt getan, die Wehen wurden immer stärker, die Fruchtblase platzte und nach einigen Male pressen war unser Sohn Chris schon da. Es war alles gut, Kind gesund und in einem sehr guten gesundheitlichen Zustand. Ich habe mich noch eine Stunde von der Geburt erholt, durfte dann duschen gehen und nach ca. drei Stunden bin ich mit Kind wieder heim.

Zuhause hat mich v.a. meine Mutter anfangs sehr unterstützt. Chris hat nun einen festen Platz in unserem Leben und macht sich prächtig.

Claudia (19), Freisingen

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