Patrick und der Kaiserschnitt

Baby PatrickIch war schwanger! Endlich!
Unser erstes Kind hatte sich viel Zeit gelassen, bis es beschloss, uns zu Eltern zu machen. Dafür waren wir und alle unseren Verwandten und Freunde jetzt umso glücklicher.

Da der Kopf meines Kindes am Ende der Schwangerschaft sehr groß war, wurde mir zu einem Kaiserschnitt geraten. Mein Mann und ich fuhren zehn Tage vor dem errechneten Geburtstermin aufgeregt, aber voller Vorfreude, in die Geburtsklinik, wo ich im gedämpften Licht eines gemütlichen Raums auf den Eingriff vorbereitet wurde. Wenig später, im OP, wurden mein Mann und ich von einem gut gelaunten Anästhesisten begrüßt. Im Hintergrund spielte leise Musik, was sehr beruhigend war, als die Peridualanästhesie gelegt wurde. Mein Mann hielt die ganze Zeit meine Hand, und ich spürte den Einstich kaum. Die anderen Ärzte verdeckten dann meinen Bauch mit einem Tuch, und machten sich ans Werk. Schon nach wenigen Minuten hörte ich den ersten Schrei meines Sohnes Patrick und konnte gleich darauf in sein süßes, rosiges Gesicht blicken. In den Augen meines Mannes schimmerten Tränen.
Schon fünf Tage später konnte ich, schon wieder erstaunlich fit, die Klinik wieder verlassen.

Heute hat sich in unserem neuen Leben alles bestens eingespielt. Die Narbe ist wunderbar verheilt, das Stillen klappt, und unser Sohn Patrick hat sich zu einem wahren Prachtkerl entwickelt.

Elizabeth (38), Stuttgart

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