Schlaftipps für Babys (oder: Gute Nacht, Teil II)

Babys Schlaf im Alter von drei bis sechs Monaten

In diesem Alter benötigt Baby täglich etwa 15 Stunden Schlaf, wobei der Nachtschlaf etwa zehn Stunden ausmacht. Tagsüber machen die Kleinen meist drei Schläfchen von anderthalb bis zwei Stunden. Frische Luft tut ihnen dabei besonders gut. Deshalb solltest du mindestens einmal täglich einen Spaziergang mit dem Kinderwagen einplanen, zum Beispiel zur Zeit des Nachmittagsschläfchens.

Abends sollte Baby möglichst immer zur selben Zeit in sein Bettchen gelegt werden. Die beste Zeit ist dabei etwa von 19 bis 20.30 Uhr. Viele Babys mögen es, wenn Mama oder Papa beim Einschlagen neben ihnen liegen, auch sanftes Streicheln oder leises Summen eines Schlafliedes mögen Babys sehr. Dann geht das Einschlafen meist recht schnell.

Mit nächtlichen Ruhestörungen ist leider immer noch zu rechnen. Gerade Stillkinder sind nachts oft hungrig und fordern noch ein oder zwei Stillmahlzeiten. Manche Mamas verabreichen vor dem Einschlafen ein Fläschchen Babymilch, damit die Kleinen länger satt sind und schneller durchschlafen.

Babys Schlaf im Alter von sechs bis zwölf Monaten
Ihre 14 Stunden Schlaf, die Babys in diesem Alter brauchen, teilen sie nun in etwa zehn Stunden Nachtschlaf, sowie ein längeres Vormittags- und Nachmittagsschläfchen. Sie sind jetzt meist in der Lage, nachts durchzuschlafen (d.h. mindestens sechs Stunden am Stück).

Nun ist ein guter Zeitpunkt, um die Kleinen an ein eigenes Zimmer zu gewöhnen. Ein tägliches Einschlafritual, für das man schon 15 Minuten einplanen sollte, ist dabei unerlässlich. Kuscheln oder vorsingen gehören dazu. Ein kleines Nachtlicht hilft beim Einschlafen und sorgt dafür, das das Baby sich nicht ängstigt, falls es nachts aufwacht. Und wenn Mama oder Papa bis zum Einschlafen Babys Hand hält und selbst die Augen schließt, fallen die kleinen Äuglein schnell zu.

Babys Schlaf ab dem zweiten Lebensjahr
Ab etwa einem Jahr hält Baby tagsüber nur noch ein Mittagsschläfchen, das anfangs mehrere Stunden dauern kann und mit der Zeit immer kürzer wird. Auch Stillkinder sollten jetzt nachts durchschlafen. Einschlafrituale können nun durch eine Vorlesegeschichte erweitert werden. Übrigens, Kinder, die tagsüber viel im Freien spielen, schlafen abends besser ein.

Bei all den Hinweisen und Ratschlägen solltest du nicht vergessen: jedes Kind ist einzigartig und entwickelt mit der Zeit sein eigenes Einschlafritual. Keinesfalls solltest du dich verunsichern lassen, wenn Freundinnen schwärmen, dass ihre Babys im eigenen Zimmer allein einschlafen, während das eigene Kind im selben Alter noch in der Ritze des Ehebettes schläft. Manche Kinder brauchen die Nähe ihrer Eltern eben mehr, andere weniger.

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