Hurra, Aylin ist endlich da!

Als meine Periode überfällig war, dachte ich mir erst nichts dabei. So lange wünschte ich mir ein Kind, bislang hatte es nie geklappt. Ich wagte gar nicht daran zu denken, dass es jetzt anders sein könnte, denn mit dem Vater in spe war ich schon nicht mehr zusammen. Doch als der Schwangerschaftstest positiv ausfiel, machte ich Luftsprünge, so glücklich war ich in dem Moment!

Die Schwangerschaft war sehr angenehm, zumindest nach den ersten Wochen. Ich genoß die ersten Bewegungen in meinem Bauch.
An einem Sommersamstagabend spürte ich dann ein Ziehen im Unterleib, das sich dann alle paar Minuten wiederholte. Ich wartete eine halbe Stunde, dann informierte ich meine Eltern. Sie kamen und fuhren mich ins Krankenhaus. Die Hebamme untersuchte mich und wollte mich vorerst wieder nach Hause schicken. Doch mittlerweile waren die Wehen so stark, dass ich unmöglich nach Hause konnte. Die Schmerzen zwangen mich, im Flur hin und her zu laufen. Als der Muttermund schon weit geöffnet war, ließ die Hebamme mir ein warmes Bad ein, um die Geburt voranzutreiben. In der Austreibungsphase wurde ein Dammschnitt gemacht, dann dauerte es nicht mehr lange und Aylin wurde geboren! Müde, aber unendlich glücklich waren ich und meine Eltern. Nach fünf Tagen im Krankenhaus ging es dann wieder nach Hause.

Die Zeitungen stapeln sich, Telefonate mit Freundinnen werden durch Babygeschrei unterbrochen, schlaflose Nächte – so sieht das Leben als frischgebackene Mutter aus. Aber das alles nehme ich gerne in Kauf dafür, dass mein größter Wunsch wahr wurde!

Claudia (30), Roßdorf

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    ...nee, da passt nix.

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