die Ultraschalluntersuchung: Blick in den Bauch der Mutter

Das Baby zum ersten mal auf dem Bildschirm des Ultraschallgerätes zu sehen, ist für Eltern ein toller Moment, auch wenn der Nachwuchs dann oft nicht größer als einige Zentimeter ist.
Mindestens drei Ultraschalluntersuchungen zahlen die Krankenkassen während der Schwangerschaft, bei Notwendigkeit auch mehr. Bei diesem Screening kann das Baby mittels Ultraschallwellen auf einem Monitor schemenhaft sichtbar gemacht werden kann.

Erste Ultraschalluntersuchung – 9. bis 12. Woche:
Diese Untersuchung wird meist vaginal durchgeführt. Dazu wird ein spezieller Ultraschallkopf in die Scheide eingeführt (das ist völlig schmerzlos). Auf dem Bildschirm siehst du dann schon deutlich den Kopf des Kindes und auch die Gliedmaßen. Besonders gut ist der Herzschlag bei dem kleinen Wesen zu erkennen.

Der Arzt überprüft bei dieser Untersuchung den Sitz des Embryos, Herzfrequenz und die zeitgerechte Entwicklung des Kindes. Auch eine mögliche Mehrlingsschwangerschaft kann erkannt werden. Der Fötus und die Fruchtblase werden vermessen, wodurch sich das Geburtsdatum relativ genau vorhersagen lässt. Auch auf Auffälligkeiten, z. Bsp. ein Down-Syndrom, achtet der Arzt.

Zweite Ultraschalluntersuchung – 19. bis 23. Woche:
Der zweite Blick in den Bauch der Mutter wird abdominal vorgenommen: Der Arzt bewegt den Schallkopf über deine Bauchdecke und kann so das Baby aus verschiedenen Blickrichtungen sichtbar machen. Jetzt ist dein Baby auf dem Bildschirm richtig gut zu erkennen. Im kleinen Gesicht erkennst du Einzelheiten, die Fingerchen und Zehen kannst du schon zählen. Auch das Geschlecht ist bei richtiger Lage des Babys vielleicht erkennbar.Es lohnt sich, zu dieser Untersuchung den werdenden Vater mitzunehmen.

Der Arzt achtet nun besonders auf den Herzschlag und die Bewegungen, sowie die zeitgerechte Entwicklung des Kindes. Außerdem kontrolliert er die Struktur und die Lage des Plazenta und ob genug Fruchtwasser in der Fruchtblase vorhanden ist. Stellt er Auffälligkeiten fest, ordnet er weitere Untersuchungen an, oftmals eine feindiagnostische Ultraschalluntersuchung, bei der das Baby noch genauer untersucht und vermessen wird.

Dritte Ultraschalluntersuchung – 29. bis 32. Woche:
Auch die dritte Ultraschalluntersuchung wird über die Bauchdecke vorgenommen. Fruchtwasser und Plazenta werden untersucht. Du erkennst dein Kind jetzt nicht mehr so gut, wie bei der zweiten Untersuchung. Es ist schon recht groß und nimmt die gesamte Gebärmutter ein. Mal ist hier ein Arm zu sehen, mal da ein Füßchen. Oft verdecken auch die Händchen das Gesicht.

Nimmt das Kind die Geburtsposition nicht ein oder liegt es ungünstig, könnten ab der 36. Schwangerschaftswoche weitere Ultraschalluntersuchungen nötig werden.

Übrigens: Bei jedem Ultraschallscreening druckt der Arzt ein Fotos des Babys aus, das man dann stolz allen Freunden und Verwandten zeigen kann.

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  1. [...] werden. Gerade  Chromosomenschäden oder Fehlbildungen beim Baby können heute durch spezielle Ultaschalluntersuchungen oder auch eine Fruchtwasserspiegelung frühzeitig erkannt werden. Auch Bluthochdruck und [...]

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