Der Moment, der alles andere vergessen lässt

Baby SusanAuch unser zweites Kind war gewollt und geplant. Dennoch empfand ich es als Überraschung, als der Test mir bestätigte, dass es tatsächlich geklappt hat. Die Freude in der ganzen Familie war groß – mein Mann offensichtlich überglücklich und die Augen meines inzwischen vierjährigen Sohnes strahlten, als ich ihm von dem zu erwartenden Geschwisterchen erzählte. Seine überschwengliche Antwort: “Da müssen wir doch einen Kinderwagen kaufen!” ließ mich sofort die momentane Übelkeit vergessen.
Die Schwangerschaft verlief, wie meine erste: Übelkeit, Rückenschmerzen, Wasser in den Beinen – ich sehnte die Geburt herbei!
Am Abend des 06. Januar 08 – bis zur errechneten Geburt waren eigentlich noch 10 Tage Zeit – platzte die Fruchtblase. In Eile schnappte mein Mann die bereits gepackte Tasche und verfrachtete mich mit panischer Vorsicht ins Auto, um mich schnellstens in die Klinik zu bringen. Dort angekommen, blieb für keinerlei Vorbereitungen Zeit, denn die Presswehen waren einfach nicht mehr zu unterdrücken. Ursprünglich hatte ich mich für eine Wassergeburt entschieden, aber dieser Plan fiel ins Wasser (Entschuldigt das Wortspiel). Nach einer guten halben Stunde in der Klinik und der entscheidenden Wehe spürte ich den warmen kleinen Körper.
Wir hatten uns während der Schwangerschaft entschlossen, uns das Geschlecht des Babys nicht nennen zu lassen und auch jetzt, bei der Geburt, fragte ich im ersten Moment nicht danach. Am wichtigsten war es, zu erfahren, dass dieses süße hübsche Kind gesund ist. Es war ein Mädchen.

Unsere kleine Susan ist ein absoluter Sonnenschein, ebenso, wie ihr aufmerksamer und besorgter “großer” Bruder. Mein Mann zeigt auch jetzt wieder viel Liebe und (übertriebene) Sorge.
Wir vier sind einfach glücklich.

Antje (28), Luckau

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