Die Milchpumpe

Wenn Muttermilch abgepumpt werden muss
Während der Stillzeit kann es dazu kommen, dass du vorübergehend die Milch abpumpen musst. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Frühchen noch nicht genug saugen können, wenn die Brustwarzen entzündet sind oder auch bei vermehrter Milchbildung. Dann ist der Einsatz einer Milchpumpe notwendig.
Du kannst sie dir von deinem Gynäkologen verschreiben lassen, die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Je nachdem, wie viel und wie oft du abpumpen musst, wird der Arzt dir zu einer Handmilchpumpe oder zu einer elektrischen Milchpumpe (ein Leihgerät aus der Apotheke) raten. Egal, für welche Milchpumpe du dich entscheidest, achte immer darauf, dass der Trichter der Milchpumpe gut an deiner Brust anliegt. Ist der Trichter zu klein, kann das zum Wundreiben der Brustwarze führen, mit einem zu großen Trichter kannst du nicht effektiv abpumpen.

Die Handmilchpumpe
Musst du nur kurzzeitig Muttermilch abpumpen, etwa einen Milchüberschuss nach der Stillmahlzeit, genügt eine Handmilchpumpe. Sie besteht aus einem kleinen Glas- oder Kunststoffbehälter mit Einlauftrichter und einem Pumpball aus Gummi. Zum Abpumpen setzt du einfach den kleinen Trichter auf die Brustwarze und betätigst mit der Hand der Pumpball. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der die Milch aus der Brust saugt.

Es dauert manchmal etwas, bis das Abpumpen mit der Hand richtig klappt, denn der Unterdruck, der hier beim Abpumpen entsteht, ist nicht so stark, wie das Saugen des Babys. Wenn du öfter größere Mengen abpumpen musst, ist das Pumpen von Hand etwas mühevoll. Außerdem kannst du mit einem Handgerät immer nur eine Seite abpumpen, du benötigst also schon einige Zeit, bis du beide Brüste geleert hast.

Die elektrische Milchpumpe
Musst du über längere Zeit ganze Stillmahlzeiten abpumpen, eignet sich eine elektrische Milchpumpe besser.
Auch sie erzeugt einen Unterdruck, durch den die Milch aus der Brust gesaugt wird. Allerdings brauchst du nicht von Hand zu pumpen, das übernimmt das Gerät. Abpumpen mit der elektrischen Milchpumpe klappt bei den meisten Frauen recht schnell und gut, denn der Unterdruck, den das Gerät erzeugt, ist dem Saugen des Babys
beim Stillen recht ähnlich. Ein Doppelpumpenset kann hier besonders empfohlen werden, denn damit kannst du beide Brüste gleichzeitig abpumpen. Du spart so viel Zeit, in etwa zehn bis fünfzehn Minuten ist die komplette Stillmahlzeit abgepumpt.

Was tun, wenn das Abpumpen nicht gleich klappt?
Bei manchen Mamas klappt das Abpumpen der Milch sofort ohne Probleme, andere tun sich schwer damit. Das liegt vor allem daran, das der Milchspendereflex ausbleibt, wenn das Baby nicht selbst an der Brust trinkt. Dann solltest du nicht gleich den Mut verlieren, denn es gibt mehrere Möglichkeiten, den Milchspendereflex zu unterstützen.

Auf jeden Fall solltest du dir Zeit nehmen und dich entspannen, denn Stress blockiert den Milchspendereflex nur. Wärme dagegen fördert den Milchfluss. Du kannst zum Beispiel ein warmes Kirschsteinkissen vor dem Abpumpen einige Minuten auf die Brüste legen. Auch eine Brustmassage regt den Milchfluss an. Streiche dazu die Brüste mit der Hand von außen nach innen, also in Fließrichtung der Milch, einige Zeit. Du kannst das Abpumpen auch immer mal wieder für eine Massage unterbrechen, wenn du merkst, dass die Brust noch nicht leer ist und die Milch nicht mehr gut läuft.

Wie oft sollte Milch abgepumpt werden?
Wie oft du Milch abpumpst hängt davon ab, wie viel du benötigst. Willst du dein Baby ausschließlich mit abgepumpter Milch ernähren, musst du tagsüber etwa alle drei Stunden abpumpen, bei Neugeborenen auch einmal in der Nacht. Um die Milchproduktion allein durch Abpumpen aufrechtzuerhalten, sind täglich etwa
anderthalb bis zwei Stunden Pumpzeit erforderlich.
Musst du nur kurzzeitig Muttermilch abpumpen, etwa einen Milchüberschuss nach der Stillmahlzeit, genügt eine Handmilchpumpe. Sie besteht aus einem kleinen Glas- oder Kunststoffbehälter mit Einlauftrichter und einem Pumpball aus Gummi. Zum Abpumpen setzt du einfach den kleinen Trichter auf die Brustwarze und betätigst mit der Hand der Pumpball. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der die Milch aus der Brust saugt.

Es dauert manchmal etwas, bis das Abpumpen mit der Hand richtig klappt, denn der Unterdruck, der hier beim Abpumpen entsteht, ist nicht so stark, wie das Saugen des Babys. Wenn du öfter größere Mengen abpumpen musst, ist das Pumpen von Hand etwas mühevoll. Außerdem kannst du mit einem Handgerät immer nur eine Seite abpumpen, du benötigst also schon einige Zeit, bis du beide Brüste geleert hast.

Die elektrische Milchpumpe
Musst du über längere Zeit ganze Stillmahlzeiten abpumpen, eignet sich eine elektrische Milchpumpe besser.
Auch sie erzeugt einen Unterdruck, durch den die Milch aus der Brust gesaugt wird. Allerdings brauchst du nicht von Hand zu pumpen, das übernimmt das Gerät. Abpumpen mit der elektrischen Milchpumpe klappt bei den meisten Frauen recht schnell und gut, denn der Unterdruck, den das Gerät erzeugt, ist dem Saugen des Babys
beim Stillen recht ähnlich. Ein Doppelpumpenset kann hier besonders empfohlen werden, denn damit kannst du beide Brüste gleichzeitig abpumpen. Du spart so viel Zeit, in etwa zehn bis fünfzehn Minuten ist die komplette Stillmahlzeit abgepumpt.

Was tun, wenn das Abpumpen nicht gleich klappt?
Bei manchen Mamas klappt das Abpumpen der Milch sofort ohne Probleme, andere tun sich schwer damit. Das liegt vor allem daran, das der Milchspendereflex ausbleibt, wenn das Baby nicht selbst an der Brust trinkt. Dann solltest du nicht gleich den Mut verlieren, denn es gibt mehrere Möglichkeiten, den Milchspendereflex zu unterstützen.

Auf jeden Fall solltest du dir Zeit nehmen und dich entspannen, denn Stress blockiert den Milchspendereflex nur. Wärme dagegen fördert den Milchfluss. Du kannst zum Beispiel ein warmes Kirschsteinkissen vor dem Abpumpen einige Minuten auf die Brüste legen. Auch eine Brustmassage regt den Milchfluss an. Streiche dazu die Brüste mit der Hand von außen nach innen, also in Fließrichtung der Milch, einige Zeit. Du kannst das Abpumpen auch immer mal wieder für eine Massage unterbrechen, wenn du merkst, dass die Brust noch nicht leer ist und die Milch nicht mehr gut läuft.

Wie oft sollte Milch abgepumpt werden?
Wie oft du Milch abpumpst hängt davon ab, wie viel du benötigst. Willst du dein Baby ausschließlich mit abgepumpter Milch ernähren, musst du tagsüber etwa alle drei Stunden abpumpen, bei Neugeborenen auch einmal in der Nacht. Um die Milchproduktion allein durch Abpumpen aufrechtzuerhalten, sind täglich etwa
anderthalb bis zwei Stunden Pumpzeit erforderlich.

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Eine Reaktion to “Die Milchpumpe”

  1. [...] Brustwarze anlegst. Ist das Stillen zu schmerzhaft, so solltest du die Muttermilch zumindest abpumpen. Die wunden Brustwarzen kannst du bis zur Abheilung wie folgt [...]

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