Planlos ins Krankenhaus: Jamains Geburt

Die Schwangerschaft mit meinem Sohn war ungeplant, aber ich habe es nie bereut. Ich war bei der Geburt 21.  Als der Test positiv anzeigte, hat mein Mann sich damals gefreut, allerdings war der Rest der Familie nicht sonderlich begeistert darüber. Sie hielten uns alle für zu jung, um ein Kind zu kriegen. Aber wir haben es durchgezogen.

Als es dann soweit war, lag ich zwei Stunden mit Wehen auf dem Sofa, bis meine Schwägerin kam und gesagt hat, ich müßte dringend ins Krankenhaus. Also fuhr mein Mann mich ins Krankenhaus und musste natürlich unterwegs noch tanken. Endlich mal im Krankenhaus angekommen, musste ich sofort in den Kreissaal und es war leider schon zu spät für Wassergeburt oder für die Rückenmarkspritze. Also habe ich mein Kind so ohne schmerzlindernde Medikamente bekommen. Aber als Jamain dann da war, war es das tollste Gefühl, dass ich jemals hatte. Er war so furchtbar winzig und sah so zerbrechlich aus.

Aber die  Schmerzen der Geburt sind lange vergessen. Wenn ich meinen Sohn sehe, der immer größer und schwerer wird, bin ich einfach nur glücklich. Jeden Tag lernt er etwas Neues und gibt immer neue Töne von sich. Allein das macht die Strapazen der Geburt wieder vergessen.

Janina (21), Bamberg

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