Second Hand Babykleidung – eine Alternative oder rausgeworfenes Geld?

Babykleidung kann erstaunlich schnell ganz schön ins Geld gehen: Hochwertige Marken sind gar nicht so billig, wie die Größe (oder besser:„Kleine“) der Babybekleidung es vermuten lassen würde. Dazu kommt, dass die ersten Größen gerade einmal ein paar Wochen, später immerhin einige Monate passen. Wenn jetzt auch noch ältere Geschwister fehlen, die Strampler, Bodies & Co. weitervererben könnten, kommen unter Umständen schnell einige hundert Euro pro Größe zusammen.

Der Gedanke, Babykleidung Second Hand – also gebraucht aus zweiter Hand – zu kaufen, liegt also auf der Hand. Immerhin können die Kleinsten die Kleidung sowieso nicht besonders lange tragen, bevor sie herausgewachsen sind. Babys haben auch selten die Angewohnheit, auf Spielplätzen herumzutoben, sodass auch gebrauchte Ware nicht selten in sehr gutem Zustand ist. Darüber hinaus sollte man Babykleidung in jedem Fall einige Male durchwaschen, um sicher zu sein, dass alle wasserlöslichen Schadstoffe restlos herausgewaschen sind. Diese Arbeit kann man sich bei gebrauchter Kleidung sparen, denn das haben die Vorbesitzer bereits übernommen.

Dennoch stehen viele Second Hand Babykleidung sehr skeptisch gegenüber. Dies mag zu einem großen Teil von der Wühltisch-Mentalität der örtlichen Babybasare kommen, die in der Regel mehrmals pro Jahr in jeder Vereinssporthalle angeboten werden. Doch es gibt auch Alternativen, wenngleich diese in der Regel die unschlagbaren Preise der Babyflohmärkte nicht erreichen. Zum einen lässt sich gut erhaltene Babykleidung sehr oft in den einschlägigen Online-Auktionshäusern mitunter recht günstig erstehen. Auch wenn private Anbieter hier günstiger sind, sollte man beachten, dass diese in aller Regel keine Rücknahme anbieten. Zwar ist die Größe bei Babykleidung eher unkritisch, doch (absichtlich oder versehentlich) übersehene Mängel wie Löcher oder Flecken können kaum reklamiert werden. Daneben gibt es einige Online-Shops, die sich auf den Verkauf gebrauchter Kleidung spezialisiert habe. Einer der größeren Shops für Babykleidung ist etwa miniKid, der Babybekleidung von 50 bis ca. 86 anbieten. Neben den in Deutschland bekannten Marken werden hier insbesondere auch viele englische Marken wie etwa „Next“ angeboten. Der Vorteil von gewerblichen Anbietern: Was nicht gefällt oder passt, kann einfach zurückgeschickt werden. Der Nachteil: Für diesen Service muss man in der Regel auch ein wenig mehr bezahlen.

Alles in allem ist der Ruf von Second Hand Babykleidung wohl deutlich schlechter, als gerechtfertigt wäre. Durch Online-Auktionshäuser und spezialisierte Shops kann man heute fast alles in jeder beliebigen Qualität kaufen und – fast genauso wichtig – über Ebay & Co auch wieder nahezu verlustfrei wieder weiterverkaufen, wenn der/die Kleine dann mal herausgewachsen ist.

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    ...nee, da passt nix.

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