Julias Geburt – ein einzigartiges Erlebnis

Seit der Geburt unseres Sohnes waren acht Jahre vergangen, als der Frauenarzt mir mitteilte, das ich erneut schwanger sei. Nach dem ersten Schreck überwog allerdings die Freude auf das neue Familienmitglied, vorallem beim zukünftigen großen Bruder.

Anders als in der ersten Schwangerschaft genoss ich die neun Monate ohne Angst und Unruhe, gelassen und voller Vorfreude. Ich machte regelmäßig Schwangerschaftsgymnastik und konnte ohne Probleme bis zum Schluss arbeiten.
Zwei Tage vor dem errechneten Termin setzten die Wehen ein und am Abend des 18. März fuhren wir in die Klinik.
Bei der Geburt unseres Sohnes hatte ich mir noch eine Periduralanästhesie setzten lassen, dieses Mal war ich entschlossen, die Geburt ohne jegliche Schmerzmittel zu erleben.
Unterstützt von meinem Mann, einer tollen Hebamme und mit der erlernten Atemtechnik wurde unsere Tochter Julia nach knapp sechs Stunden am frühen Morgen des 19. März gesund und munter geboren. Unvergesslich war der Augenblick, in dem wir unsere Tochter zum ersten Mal sahen und in den Arm nehmen durften. Mit 4325 g, 54 cm und einem schwarzen Lockenkopf war sie ein wunderschönes Baby.

Nach vier Tagen Erholung in der Klinik wurden wir nach Hause entlassen und ich stellte mich auf die ersten, turbulenten Wochen ein. Aber auch hier verlief alles anders als geplant. Julia war ein zufriedenes und fröhliches Baby, das jetzt schon durchschläft und selten schreit.

Ulrike (32), Brilon

Weiterführende Artikel...

Antworten

Schreib eine Leserreaktion

* Pflichtfeld, ¹ wird nicht angezeigt

For spam filtering purposes, please copy the number 4405 to the field below: