Hausgeburt von Noah

Mein Mann und ich wünschten uns ein Kind. Und das Kind konnte es wohl auch kaum erwarten, denn es dauerte gerade mal sieben Wochen seit dem Weglassen einer Verhütung, dass ich schwanger wurde.

Die Schwangerschaft verlief sehr glücklich, da ich schon früh aus der Arbeit gehen konnte und viel Zeit und Luft hatte, mich auf diesen neuen Menschen vorzubereiten. Da in der Schwangerschaft keinerlei Komplikationen auftraten, von morgendlicher Übelkeit einmal abgesehen, entschieden wir uns schon bald für eine Hausgeburt. Die zuständige Hebamme wirkt unerschütterlich und sehr vertrauensvoll auf uns, so dass wir bei aller Aufregung voller Vorfreude und relativ gelassen den Dingen entgegensehen konnten.
Kaum zu glauben, aber Noah kam auf den Tag genau zum errechnteten Geburtstermin auf die Welt! Die Wehen setzten nachts ein und die Hebamme war sofort zur Stelle. Es war mir eine große Hilfe, dass mein Mann neben mir saß und mithalf, so gut er konnte. Auch war es ein sehr schönes Erlebnis, zu Hause im eigenen Bett ein Kind auf die Welt zu bringen. Die Schmerzen waren gr0ß, was passierte aber noch viel größer. Nach fünf  Stunden hörte ich Noahs ersten Schrei und wußte, alles ist gut.

Seitdem ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht dankbar bin für dieses Glück, Mutter eines gesunden, süßen kleines Buben zu sein.

Kerstin (29), Ulm

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