Allen Widrigkeiten zum Trotz: Luisas Geburt

Ein positiver Schwangerschaftstest? Das konnte eigentlich nicht sein, denn meine Frauenärztin sagte mir, ich könne keine Kinder bekommen. Aber irgendwie hatte ich schon im Gefühl, dass sich da jemand eingenistet hatte. Freude, aber auch Angst kamen ständig im Wechsel auf. Mein Mann war erst völlig schockiert, dann aber war auch seine Freude riesig. Die Omas in Spe freuten sich gleich total, nur mein Vater war skeptisch, da ich noch mitten im Studium steckte.

Die Schwangerschaft selber verlief problemlos und sollte in der 38. Schwangerschaftswoche wegen Beckenendlage per Kaiserschnitt beendet werden. Vier Tage vor OP-Termin sollte noch ein Ultraschall sein und das Wunder geschah! Entgegen einer nahezu 100-prozentigen Wahrscheinlichkeit hatte sich unser Engel doch noch gedreht!
Am errechneten Termin wurde die Geburt mit Prostaglandin-Gel wegen Schwangerschaftsdiabetes eingeleitet. Drei zermürbende Tage vergingen ohne Erfolg. Schließlich wurde mit Oxytocintropf eingeleitet, aber es tat sich nichts. Erst als der Oberarzt erneut mit Kaiserschnitt drohte, machte sich die Kleine auf den Weg! Nun hatte sie es plötzlich sehr eilig und hatte vier Stunden später das Licht der Welt erblickt.

Die erste Zeit mit Luisa war mehr als anstrengend, sie und wir mussten uns erst an das Leben zu Dritt gewöhnen. Doch mittlerweile können wir langsam erahnen, wie sehr sich das Leben mit Kind verändert. Jetzt können wir uns ein Leben ohne unsere Motte nicht mehr vorstellen.

Lena (22), Hamburg

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